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#News: Rügenwalder für Kinder + BK mach Plant-Based günstiger + DGE-Empfehlungen

Redaktion
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3/8/2024

In unserem Update liefern wir dir jeden Freitag die wichtigsten Food News der Woche und versorgen dich mit spannenden Artikeln rund um die Lebensmittelwirtschaft.

+++ Top News +++

🌿Rügenwalder Mühle launcht pflanzliche Produkte für Kinder.

Der Veggie-Wurst-Hersteller Rügenwalder Mühle launcht erstmals pflanzliche Produkte speziell für Kinder. Die Produkte der neuen Range sollen laut dem Familienunternehmen "als erste in dieser Kategorie den Nährwertempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für diese Zielgruppe entsprechen".

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🧪Cultivated Biosciences sichert sich 5 Millionen Dollar.

Das Schweizer FoodTech-Startup Cultivated Biosciences hat sich eine Frühfinanzierung in Höhe von 5 Millionen Dollar gesichert. Die von dem Unternehmen entwickelte Hefecreme soll in alternativen Milchprodukten Sahne in Bezug auf Cremigkeit, Funktion und Farbe ersetzen.

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🍺Protein Distillery: 15 Millionen Euro Seed-Finanzierung für Proteine aus Brauabfällen.

Das Cleantech-Unternehmen Protein Distillery will mit dem frischen Kapital die erste Bierhefe-Proteinfabrik eröffnen. Zu den Investoren gehören der Green Generation Fund, das Startup Family Office sowie der Business Angel und ehemaliger Porsch-CEO Wendelin Wiedeking.

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🍔Burger King macht Veggie-Produkte günstiger als Fleisch.

Burger King senkt seine Preise für Veggie-Gerichte und verschärft damit den Wettbewerb um die nachhaltigste Positionierung im Fast-Food. „Wir sind die First Choice in Sachen Plant-based in der Systemgastronomie und treiben den wachsenden Trend zu alternativen Proteinquellen in Deutschland weiter voran.” so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

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🥣Vytal macht 4,7 Millionen Verlust.

Das Mehrweg-Startup Vytal, das zuletzt rund 10 Millionen einsammeln konnte, möchte sich in den kommenden Monaten "stärker als Software-Lösung für Mehrweg" etablieren. Jetzt offenbart sich aber ein im Jahr 2022 erwirtschafteter Verlust in Höhe von 4,7 Millionen Euro.

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🥗Ernährung: Die DGE hat ihre Empfehlungen aktualisiert.

Die Deutsche Ernährungsgesellschaft aktualisiert ihres Empfehlungen und setzt dabei auch verstärkt auf das Thema Nachhaltigkeit. Bei ihrem jährlichen Bundeskongress in Kassel hat sie die aktuellen Empfehlungen für Ernährung vorgestellt. Fleisch und Milch sollten in Zukunft deutlich weniger konsumiert werden. Neben Süßem sollte laut der DGE weitestgehend auch auf Salziges und Fettiges verzichtet werden. Fisch sollte wie in den vergangenen Jahren jede Woche, Hülsenfrüchte und Nüsse jeden Tag gegessen werden. Spitzenreiter der DGE-Empfehlung bleiben aber nach wie vor Obst und Gemüse.

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❗Learnings aus der Thrasio-Insolvenz:

Über drei Milliarden US-Dollar sammelte der Pionier aller FBA-Aufkäufer, Thrasio”, vor einiger Zeit ein. Jetzt hat das Unternehmen, dessen Geschäftsmodell daraus bestand, kleine bis mittlere Amazon-Marken aufzukaufen, Insolvenz angemeldet. Laut OMR läuft es auch bei den Deutschen Klonen “Razor Group” und “Berlin Brands Group” alles andere als rosig. Wie es scheint, kann das Modell die Theorie der “enormen Skaleneffekte” verbunden mit dem Traum eines "Procter & Gamble auf Amazon" nicht einhalten. Kein gutes Zeichen für Unternehmen, wie die “The New Meat Company”, die ebenfalls junge Startups aus dem New-Food-Segment aufkauft und versucht, durch Skaleneffekte an Profitabilität zu gewinnen. Außerdem musste TNMC kürzlich erst zwei Insolvenzen im eigenen Portfolio hinnehmen. Und auch die Social Chain AG der “Löwen” Georg Kofler und Ralf Dümmel” ist bekanntlich Pleite. Wie es scheint, kann man weder ein P&G, noch ein Nestle einfach so aufbauen, indem man mit viel Geld den Markt aufkauft.

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+++ Lesenswert +++

📉Haben sich Konsumhersteller mit den Preiserhöhungen verzockt?

Preiserhöhungen sorgten bei vielen Konsumriesen für steigenden Umsatz, aber auch weniger Absatz. Bei vielen führt die kurzfristige Strategie zu Verlust an Marktanteilen, was langfristig große Schäden verursachen könnte. Das sieht auch der Aktienmarkt und bestraft einschlägige Unternehmen mit Kursverlusten. Investoren warnen, dass Unternehmen es mit Preiserhöhungen zu weit treiben könnten. Tatsächlich haben viele Markenhersteller deutlich weniger verkauft und viele Kund*innen wechseln zu den günstigeren  Eigenmarken. Die Folge: Bei Pepsico ging der globale Absatz um 3% zurück. Nestlé und Unilever stagnierten. 2020 und 2021 konnten diese Hersteller ihren Absatz noch um bis zu 5,5% steigern.

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🚚die Anbieter von Lebensmittel-Lieferungen im direkten Vergleich.

In deutschen Städten gibt es diverse Lieferdienste, die den Supermarkteinkauf bis vor die Haustür bringen. Der Vergleich der WirtschaftsWoche zeigt: Angebot, Liefergebiete und Preise unterscheiden sich teils massiv.

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🛒Snackautomaten erobern Deutschland.

Drinks, Vapes und importierte Süßigkeiten aus den USA: Der Hype um Snackautomaten kommt in Deutschland an. Besonders in ländlichen Gegenden stellen viele neue Betreiber ihre Automaten auf. Teils gibt es ganze Ladengeschäfte voll mit den Maschinen und selbst nachhaltige Automaten finden Abnehmer. Ist das das Verkaufskonzept der Zukunft?

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🍬Zwei Drittel der größten britischen Lebensmittelunternehmen verdienen Geld mit ungesunden Produkten.

Laut einem neuen Bericht sind sieben der zehn größten Lebensmittelunternehmen für einen Großteil ihres Umsatzes im Vereinigten Königreich auf ungesunde Produkte angewiesen, wobei jedes dieser Unternehmen einflussreiche, kindgerechte Verpackungen verwendet.

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